08.03.2010
Der 2008 Tourenwagen Weltmeister Yvan Muller und der amtierende Weltmeister Gabriele Tarquini verlassen das erste Rennwochenende mit Punktegleichstand als Führende. Muller gewann das Saisonauftakt Rennen für Chevrolet und Tarquini das zweite Rennen für Seat. Die beiden BMW Werkspiloten hatten in Curitiba nicht viel Glück und schafften keinen Sprung aufs Podium.
Die Stimmen der WTCC Fahrer nach dem ersten Rennwochenende in Brasilien: Yvan Muller (Chevrolet) Sieger - Platz 4: "Das Rennen war nicht einfach, weil die Strecke im ersten Lauf viele nasse Stellen hatte. Danach trocknete die Piste ab und mit den Regenreifen war es etwas schwierig zu fahren. In der fünften Runde wollte ich meine Reifen schonen, aber ich hatte Robert Huff im Rückspiegel uns musste weiter Gas geben."
Gabriele Tarquini (Seat) Platz 4 - Sieger: "Wir haben keine Teamorder, deshalb war es ein großartiges Rennen. Im Winter hatten wir eine schwierige Zeit, aber das Auto war heute einfach perfekt. Der Plan war ein Platz auf dem Podium oder ein Sieg, und das hat bestens geklappt. Das SR-Sport Team hat einen tollen Job gemacht. In diesem Jahr will ich so viele Punkte wie möglich sammeln."
Augusto Farfus (BMW) Platz 6: "Das Auto hat sich klasse angefühlt, und unser Tempo in den Rennen war gut. Aber unsere Performance ist insgesamt offenbar noch nicht ausreichend, um es ganz bis nach vorne zu schaffen. Im ersten Lauf ging es darum, keine Fehler zu machen. Am Start von Rennen zwei wurde ich unsanft angeschoben und habe an Boden verloren."
Andy Priaulx (BMW) Platz 5 und DNF: "Insgesamt bin ich natürlich enttäuscht. Im zweiten Lauf hatte ich einen tollen Start, aber es kam zu einer leichten Berührung mit (Gabriele) Tarquini. Sie war leider hart genug, um mich aus dem Rennen zu werfen. Wenigstens nehme ich aus Lauf eins ein paar Punkte mit. Aber es wäre mehr möglich gewesen."